Ist zu viel Schlaf ungesund?

Schlafen ist f√ľr den Menschen genauso wichtig wie Atmen, Essen und Trinken. Allerdings kommt es auch hier auf das rechte Ma√ü an. Schlafmangel f√ľhrt zu einer Beeintr√§chtigung der Gehirnfunktionen und schr√§nkt die kognitiven F√§higkeiten ein. Wer nicht genug schl√§ft, ist unkonzentriert, kann nur langsam denken und hat meist eine √ľble Laune. Umgekehrt stellt sich die Frage, ob es auch ein Zuviel an Schlaf gibt und welche Wirkungen dann eintreten k√∂nnen.

Der folgende Beitrag setzt sich mit wissenschaftlichen Erkenntnissen zu diesem Thema auseinander, zeigt auf, welche Ursachen hinter einem Übermaß an Schlaf stecken können und welche gesundheitlichen Risiken dadurch bestehen.

Warum ist Schlafen wichtig und was passiert in dieser Zeit?

Das Thema Schlaf ist bis heute nicht vollständig erforscht. Allerdings hat die Wissenschaft mittlerweile einige Erkenntnisse zu Tage gefördert, die uns das Phänomen besser erklären können. Im Schlaf durchläuft der gesamte Organismus eine Regenerationsphase. Herzschlagfrequenz und Blutdruck sinken, der Stoffwechsel erholt sich von seiner Tätigkeit am Tage, Immunsystem und Abwehrkräfte werden gestärkt.

Unser Hormonsystem arbeitet w√§hrend des Schlafs auf Hochtouren. Anfangs werden Wachstumshormone ausgesch√ľttet, die der Regeneration und dem Wachstum von Muskeln, Knochen und den inneren Organen dienen. Gegen Ende des Schlafs werden hingegen Stresshormone freigesetzt, die den K√∂rper auf das Aufwachen vorbereiten.

Besonders wichtig ist ein erholsamer Schlaf auch f√ľr das Gehirn. Es verarbeitet in der Nacht zuvor Geschehenes, wobei bedeutsame Informationen ins Ged√§chtnis √ľbertragen und dort langfristig gespeichert werden. Zudem verf√ľgt das Gehirn √ľber eine eigene Reinigungsfunktion, die erst w√§hrend des Schlafs aktiviert wird und toxische Stoffe beseitigt, damit diese sich nicht anh√§ufen und unsere Gehirnzellen sch√§digen.

Fazit: Die Natur hat nicht umsonst daf√ľr gesorgt, dass wir im Durchschnitt rund ein Drittel unseres Lebens schlafend verbringen, denn ausreichender Schlaf ist eminent wichtig f√ľr unsere Gesundheit. Wenn zu wenig Schlaf also sch√§dlich ist, wie steht es dann mit zu viel? Auch zu dieser Frage hat die Wissenschaft zahlreiche Antworten gefunden.

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Kann zu viel Schlaf ungesund sein?

Um die wesentliche Erkenntnis vorwegzunehmen: Ja, zu viel Schlaf ist ebenso ungesund wie zu wenig. Die Stoffwechselvorg√§nge werden durcheinandergebracht, die wichtige Hormonregulation massiv gest√∂rt. Die Folge k√∂nnen Kopfschmerzen, Tr√§gheit und M√ľdigkeit sein, wenn ein Zuviel nur hin und wieder vorkommt.

Schl√§ft ein Mensch aber regelm√§√üig zu viel und f√ľhlt sich nach dem Aufwachen schlapp und unwohl, liegt eventuell eine Schlafst√∂rung vor, die unter Fachleuten Hypersomnie - Schlafsucht - genannt wird. Es gibt Studien, die ziemlich sicher einen Zusammenhang zwischen zu viel Schlaf und einem erh√∂hten Risiko von Schlaganf√§llen belegen. Au√üerdem wird angenommen, dass ein Zuviel auch mit Herzkrankheiten, Diabetes, Alzheimer, Parkinson, √úbergewicht und Depressionen in Verbindung steht. Allerdings gibt es noch keine klaren Ergebnisse, ob die genannten Erkrankungen das Resultat oder die Ursache von zu viel Schlaf sind. Auff√§llig ist allemal, dass die Krankheitsbilder und Hypersomnie h√§ufig zusammen diagnostiziert werden.

Ab wann ist zu viel Schlaf ungesund?

Eine eindeutige Antwort auf diese Frage gibt es nicht, denn jeder Mensch hat ein sehr individuelles Schlafbed√ľrfnis, und dieses h√§ngt von verschiedenen Faktoren ab. Ein Vergleich mit Freunden, Arbeitskollegen oder anderen Familienmitgliedern ist deshalb √ľberfl√ľssig. Grunds√§tzlich ver√§ndert sich unser Bed√ľrfnis an Schlaf im Laufe des Lebens. S√§uglinge beispielsweise ben√∂tigen rund 16 Stunden pro Tag, w√§hrend √§ltere Menschen h√§ufig nur kurze Schlafphasen brauchen, um wieder fit zu sein.

Bei erwachsenen Menschen liegt die durchschnittliche Dauer zwischen sieben und acht Stunden, was einem Mittel von 7,5 Stunden entspricht. Es handelt sich jedoch um einen rein theoretischen Wert. So weit bekannt, h√§ngt vieles von den jeweiligen Genen ab. Manche Menschen sind nach sechs Stunden v√∂llig ausgeruht, andere m√ľssen wenigstens acht oder noch mehr Stunden schlafen.

Wie verschieden eine gesunde Schlafdauer ausfallen kann, m√∂gen vielleicht einige Beispiele von ber√ľhmten Pers√∂nlichkeiten veranschaulichen, die allerdings nicht durchweg sicher belegt sind. Leonardo da Vinci soll mit lediglich 1,5 Stunden pro Tag ausgekommen sein, verteilt auf 15 Minuten nach jeweils vier Stunden. Napoleon kam nach eigener Aussage mit vier bis f√ľnf Stunden aus, ist tags√ľber aber h√§ufig weggenickt. Ein extremes Gegenbeispiel f√ľr einen √ľberzeugten Langschl√§fer war Albert Einstein, der sich bis zu zw√∂lf Stunden g√∂nnte und angeblich wesentliche Teile seiner Relativit√§tstheorie im Bett entdeckt haben soll.

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Was sind die Folgen von zu vielem Schlaf?

Es gibt zahlreiche Studien zu der Thematik, wie sich zu viel Schlaf auf den Menschen auswirken kann. Die Erkenntnisse sind zum Teil sehr erschreckend. Allerdings sind sie - wie bereits erw√§hnt - nicht alle hundertprozentig gesichert. In den folgenden Abschnitten wird zusammengefasst, welche Vermutungen Wissenschaftler haben und welche Probleme und Erkrankungen sie mit einem Schlaf√ľberschuss in Verbindung bringen.

Kopf- und R√ľckenschmerzen: Sie treten vermehrt bei Erwachsenen auf, die acht und mehr Stunden pro Tag schlafen.

Diabetes: Bei Langschl√§fern besteht die Gefahr, dass sie eine eingeschr√§nkte Toleranz f√ľr Glukose entwickeln und dadurch einem h√∂heren Risiko ausgesetzt sind, an Diabetes Typ 2 zu erkranken.

Depressionen: Wer regelmäßig mehr als neun Stunden schläft, ist der Wahrscheinlichkeit, an einer Depression zu erkranken, mit 49 Prozent ausgesetzt. Diese Wahrscheinlichkeit sinkt auf 29 Prozent bei Personen, die zwischen sieben und neun Stunden schlafen. Das ergab eine Studie mit erwachsenen Zwillingsgeschwistern aus dem Jahr 2014.

Herzerkrankungen: Sechs bis acht Stunden Schlaf sind laut Aussagen von Kardiologen optimal, um das Herz gesund zu erhalten. K√ľrzere wie auch l√§ngere Schafzeiten steigern das Risiko von Herzinfarkten und Schlaganf√§llen, wobei die Gef√§hrdung von Langschl√§fern von den Medizinern h√∂her eingesch√§tzt wird.

√úbergewicht: Eine kanadische Studie hat ergeben, dass Erwachsene mit einer Schlafdauer von mehr als neun Stunden t√§glich deutlich h√§ufiger Gewicht zulegten, als Menschen mit einer durchschnittlichen Zeit von sieben bis acht Stunden. Das galt auch f√ľr Langschl√§fer, die sich stets in ausreichendem Ma√üe bewegten und auf eine gesunde Ern√§hrung achteten.

Gehirn und Gedächtnis: Zunehmende Vergesslichkeit wird ebenfalls in Zusammenhang mit zu viel Schlaf gebracht. Geistige Einschränkungen drohen vor allem bei Senioren, die zu viel schlafen, und können ein Vorstadium von Erkrankungen wie Demenz und Alzheimer sein.

Mangelnde Fruchtbarkeit: Eine koreanische Studie untersuchte den Einfluss der Schlafdauer auf die Fruchtbarkeit von Frauen, allerdings nur solchen, die vor einer k√ľnstlichen Befruchtung standen. Insgesamt wurden 650 Frauen begleitet, die mit Hormonen behandelt wurden, um sie auf die k√ľnstliche Befruchtung vorzubereiten, Die besten Chancen auf eine erfolgreiche Mutterschaft hatten diejenigen Frauen, die zwischen sieben und acht Stunden schliefen, die geringsten diejenigen mit neun bis elf Stunden Schlaf. Ein direkter Zusammenhang konnte zwar nicht nachgewiesen werden, daf√ľr aber der Einfluss der Schlafdauer auf die Hormonproduktion und den Menstruationszyklus.

Sterbewahrscheinlichkeit: Eine Analyse von 16 verschiedenen Studien ergab im Jahr 2010, dass es wohl einen Zusammenhang zwischen Sterblichkeitsrate und Schlafdauer gibt. Sowohl f√ľr Lang-, als auch f√ľr Kurzschl√§fer ist die Wahrscheinlichkeit h√∂her, fr√ľher zu sterben als Menschen, die mit durchschnittlichen Schlafzeiten auskommen.

Warum schläft man zu lange? Was sind die Ursachen?

Eine Hypersomnie kann zum Beispiel durch eine Alkohol- und Drogensucht ausgelöst werden, denn diese verschlechtert die Schlafqualität besonders stark. Der Organismus versucht dann, die mangelhafte Erholung durch ein Mehr an Schlaf auszugleichen.

Die h√§ufigste bisher festgestellte Ursache f√ľr die Schlafsucht ist jedoch die sogenannte Schlafapnoe. Dabei handelt es sich um Atemaussetzer w√§hrend des Schlafs, die im K√∂rper einen Sauerstoffmangel bewirken und dadurch zu einem extrem erh√∂hten Stresslevel f√ľhren. Die betroffenen Personen bekommen davon in der Regel selbst gar nichts mit. Meistens sind es ihre Partnerinnen und Partner, die gemeinsam mit ihnen im Bett liegen und die Symptome wahrnehmen. Charakteristisch f√ľr die Schlafapnoe ist eine mehr oder weniger lange Schnarchphase, gefolgt von einem v√∂lligen Aussetzen der Atemger√§usche und schlie√ülich einem pl√∂tzlich auftretenden, recht lauten Schnarch- und Atemger√§usch. M√§nner sind von der Schlafapnoe √ľbrigens etwa doppelt so oft betroffen wie Frauen.

Letztendlich l√§sst sich die Frage nach der richtigen Schlafdauer nicht pauschal beantworten. Jeder einzelne Mensch muss sich selbst fragen, ob sie oder er sich im Laufe des Wachseins ausgeruht, frisch, leistungsf√§hig und konzentriert f√ľhlt. Wenn das bejaht werden kann, ist die Schlafdauer genau richtig. Wenn es aber √ľber einen l√§ngeren Zeitraum zu Problemen kommt, wie sie in unserem Beitrag geschildert wurden, sollte der Rat eines erfahrenen Mediziners eingeholt werden.

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