Wie lange schlafen Hunde?

Wie lange schlafen Hunde

Kommt ein Baby auf die Welt, ist es in den ersten Monaten mit Schlafen und Trinken beschäftigt. Bei Kindern und Jugendlichen liegt die Schlafdauer zwischen 8 und 11 Stunden, während Erwachsene mit 7 bis 9 Stunden auskommen und ältere Menschen noch weniger Schlaf benötigen. Doch wie sieht es eigentlich mit des Menschen liebstem Gefährten, dem Hund, aus? Wie lange schlafen Welpen? Und wie viel Schlaf brauchen ausgewachsene Hunde?

Wie lange schläft ein Hund am Tag?

Ein ausgewachsener Hund schl√§ft durchschnittlich 17 bis 20 Stunden am Tag. Davon abweichend brauchen Welpen sowie kranke Hunde oder Hundesenioren mehr Schlaf, n√§mlich 20 bis 22 Stunden. Das Schlafbed√ľrfnis ist auch abh√§ngig von der Rasse sowie von den jeweiligen Aktivit√§ten. Hunde befinden sich nicht f√ľr die gesamte Dauer im Tiefschlag. Stattdessen d√∂sen sie viele Stunden einfach vor sich hin. Doch f√ľr Hunde ist D√∂sen und Entspannen ebenso wichtig wie tiefer Schlaf, um sich zu regenerieren und neue Kraft zu sammeln. Selbst wenn ein Hund merkt, dass er m√ľde ist, wird er sich sehr stark an seinem Menschen orientieren. Das hei√üt, er wird so lange arbeiten und wachsam sein, wie der Mensch es w√ľnscht.

Es ist wichtig, dass Hundehalter ihren Hunden ausreichend Auszeiten g√∂nnen und von Anbeginn daran gew√∂hnen, Pausen einzulegen. Dazu geh√∂rt auch, den Hund darin zu best√§tigen, wenn er sich auf seinen Schlafplatz zur√ľckzieht. Feste Zeiten f√ľr Gassi gehen, Spiel und Bewegung, f√ľr Fressen und Ruhezeiten geben dem Tier nicht nur Sicherheit, sondern helfen beim Einhalten von Ruhezeiten und beim Entspannen.

Wie lange schlafen Hundewelpen?

Hundewelpen sind aufgeweckt und verspielt. Doch mitten im Spiel und im Umhersausen kann es passieren, dass sie schl√§frig werden und sich augenblicklich dort zum Schlafen niederlassen, wo sie sich gerade befinden. Das kann nicht nur w√§hrend des Herumtobens passieren, sondern auch wenn Hundewelpen fressen oder trinken. Das mag f√ľr Hundebesitzer √ľberraschend sein, ist jedoch kein Anlass zur Sorge. Tats√§chlich schlafen heranwachsende Welpen 15 bis 20 Stunden am Tag. Das bedeutet, dass sie rund 90 Prozent des Tages verschlafen. Vor allem im ersten Lebensjahr kommt es zu diesen Schwankungen zwischen energiegeladener und intensiver Aktivit√§t und einem pl√∂tzlichen Schl√§fchen. Je aktiver der Hundewelpe ist, umso gr√∂√üer ist sein Schlafbed√ľrfnis. Sobald er schl√§frig wird, sollte er dazu ermutigt werden, sein eigenes Bettchen aufzusuchen.

Mit zunehmendem Alter wird der Hundewelpe weniger schlafen, wobei selbst ein ausgewachsener Hund durchschnittlich 50 bis 65 Prozent eines Tages verschl√§ft. Hochwertiger Schlaf ist wichtig f√ľr das Wachstum und die Gesundheit des Vierbeiners. Deshalb sollten sowohl schlafende Hundewelpen als auch ausgewachsene Hunde w√§hrend des Schlafes nicht gest√∂rt werden.

Können Hunde nachts alleine schlafen?

Grunds√§tzlich sind Hunde Rudeltiere und leben in einem sozialen Gef√ľge. Insoweit lieben sie die Gemeinschaft, auch nachts. Von diesem Grundsatz gibt es Ausnahmen. Manche Hunde brauchen eine individuelle Distanz und m√∂gen nicht zu viel N√§he. Wie viel N√§he ein Hund braucht, ist insoweit abh√§ngig von seiner Aufzucht und von seinen genetischen Anlagen. Es ist sinnvoll, einen Hund an seinen Schlafplatz zu gew√∂hnen. Da Hunde jedoch Rudeltiere sind, genie√üen sie die N√§he von Menschen und schlafen nicht gern alleine. Deshalb sollte das Hundebett tags√ľber und auch in der Nacht an einem ruhigen Platz beziehungsweise in einer Ecke stehen, von wo aus der Hund zumindest in H√∂rweite mit Menschen steht.

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Brauchen Hunde nachts Licht? Oder schlafen Hunde gerne im Dunkeln?

Schon einem Hundewelpen sollte ein eigenes Bett angeboten werden, das gem√ľtlich und mit waschbaren Decken und Kissen ausgestattet ist. Es sollte ausreichend gro√ü sein, damit sich der Hundewelpe und auch ein ausgewachsener Hund ausgiebig darin recken und strecken k√∂nnen. Das Hundebett sollte in einem ruhigen Bereich des Hauses oder der Wohnung in H√∂rweite aufgestellt sein, sodass der Vierbeiner ungest√∂rt schlafen kann. Das Zimmer sollte abgedunkelt sein. Lauter Verkehrsl√§rm oder andere St√∂rger√§usche hindern den Hund am Einschlafen oder k√∂nnen ihn aus dem Schlaf rei√üen, weshalb sich das Hundebett in einem l√§rm- und lichtgesch√ľtzten Bereich befinden sollte. Fortdauernde Stresssituationen wirken sich negativ auf den Schlaf eines Hundes aus. Es kann insbesondere bei Welpen passieren, dass sie nachts aufwachen. Damit sich der kleine Hund nicht √§ngstigt, ist ein Kleidungsst√ľck zum Kuscheln mit dem Duft des Besitzers hilfreich, der eine beruhigende Wirkung auf das Tier hat.

In welcher Position schlafen Hunde?

Wie Menschen haben auch Hunde eine bevorzugte Schlafhaltung. Dabei gibt es die unterschiedlichsten Schlafpositionen, die vom Seitenschl√§fer √ľber den Bauch- und R√ľckenschl√§fer bis zum l√§ssigen Schl√§fer oder das eine Schutzhaltung bevorzugende Sensibelchen reichen.

  • Seitenschl√§fer: Schl√§ft ein Hund mit lang ausgestreckten Beinen auf der Seite, ist er vollkommen entspannt. Dieser Hund ist meistens sehr selbstsicher, gl√ľcklich und zufrieden und kann gut abschalten.
  • D√∂sposition: Manche Hunde liegen flach auf dem Bauch und strecken Vorder- und Hinterl√§ufe nach vorne beziehungsweise hinten weg. Das ist nicht nur eine ideale Position, um zu d√∂sen. Der Hund ist au√üerdem jederzeit in der Lage und bereit aufzuspringen. Diese Haltung nehmen Hunde meistens ein, wenn sie nur eine kurze Pause einlegen m√∂chten.
  • Bauchschl√§fer: Im Gegensatz zur D√∂sposition streckt der Bauchschl√§fer seine Hinterl√§ufe nicht aus. Sie sind stattdessen angewinkelt. Auch das ist ein Indiz f√ľr einen wachsamen und agilen Hund, der jederzeit sprungbereit ist und nichts verpassen m√∂chte.
  • R√ľckenschl√§fer: Dabei liegt der Hund auf dem R√ľcken und l√§sst die Vorderbeine eingeknickt locker √ľber dem Brustkorb baumeln, wobei sie leicht nach au√üen fallen. Dieser Hund ist absolut entspannt. Er f√ľhlt sich wohl, ist gl√ľcklich und verf√ľgt √ľber ausreichend Selbstvertrauen. Das ist daran zu erkennen, dass er eine seiner verwundbarsten Stellen - den Bauch - ungesch√ľtzt nach oben reckt.
  • Eingerollte K√∂rperhaltung: Dabei handelt es sich um eine defensive Schlafposition, bei der der Hund eine eingerollte K√∂rperhaltung einnimmt. Der Kopf ruht auf dem Hinterteil, w√§hrend der Schwanz √ľber die Schnauze oder um den Kopf gelegt wird. Damit folgt ein Hund einer Art Urinstinkt und sch√ľtzt die Schwachstellen seines K√∂rpers, n√§mlich den Bauch und den Hals. Diese Schlafposition ist sehr kuschelig, sodass der Hund die K√∂rperw√§rme speichern kann. Meistens nehmen Hunde, die sehr sensibel sind, diese Schlafposition ein.
  • Nestbauer: Es gibt Hunde, die es lieben, wenn ihre Schlafstelle mit Decken und Kissen ausgestattet ist. Mit viel Ausdauer und Gescharre bringen sie diese in die richtige Position, bis sie sich endlich schlafen legen. Dieses Verhalten entspricht ihrem urspr√ľnglichen Instinkt. So ist beispielsweise von W√∂lfen bekannt, dass sie eine Mulde zum Schlafen graben. Hunde, die gerne ein Nest bauen, lieben einerseits Sicherheit und sch√§tzen gleichzeitig Komfort.

Das Schlafverhalten und die Schlafposition sagen nicht nur etwas √ľber den Charakter eines Hundes aus. Sie sind auch ein Indiz f√ľr das k√∂rperliche Befinden eines Hundes. √Ąndert ein Hund beispielsweise sein bisheriges Schlafverhalten, verdient das die Aufmerksamkeit des Hundehalters. Ein Beispiel: War der Hund bislang ein Nestbauer und legt er sich jetzt auf den harten und k√ľhlen Fu√üboden, kann das ein Indiz f√ľr Gelenkbeschwerden sein. Der Boden k√ľhlt nicht nur und lindert Schmerzen, sondern erleichtert dem Hund aufgrund des stabilen Untergrunds auch das Aufstehen. Aufmerksamkeit des Hundehalters verdient auch, wenn der Hund sich nicht mehr entspannt schlafen legt, sondern stattdessen unruhig durch die Gegend wandert. Auch das k√∂nnen Anzeichen einer Erkrankung sein, zum Beispiel Schmerzen, Anzeichen einer beginnenden Demenz oder von Reiz√ľberflutung.

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Was passiert, wenn ein Hund zu wenig schläft?

Schlaf ist f√ľr Hundewelpen und ausgewachsene Hunde unverzichtbar. Gerade bei Welpen befindet sich jeder Teil des K√∂rpers in einem rasanten Wachstum. Das gilt f√ľr die Muskeln, die Knochen, das Gehirn und das zentrale Nervensystem gleicherma√üen. Schlaf versetzt Hunde in die Lage, den Energievorrat aufzustocken, den sie f√ľr den schnellen Wachstumsprozess brauchen. Schlaf bei Hunden ist - wie √ľbrigens auch beim Menschen - ein wichtiger Zustand, um die unz√§hligen Erlebnisse des aufregenden Hundealltags zu verinnerlichen und zu verarbeiten.

Kommt es zu einem Schlafmangel bei Hunden, kann das zu denselben Nebenwirkungen wie bei Menschen f√ľhren. Infolge von Schlafmangel sind Hunde m√ľde. Sie drehen schnell auf, wirken gereizt und haben Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren. Kommt es h√§ufiger zu Schlafmangel, steht der Hund latent unter Stress. Das kann bei Welpen zu Wachstumsproblemen f√ľhren und auch bei ausgewachsenen Hunden ein Ausl√∂ser f√ľr Gesundheits- und Verhaltensprobleme sein.

Bez√ľglich der Auswirkungen von Schlafmangel bei Hunden gibt es wissenschaftliche Untersuchungen, bei denen Hunden kontrolliert Schlaf entzogen wurde. Zun√§chst drehten die Hunde auf, sp√§ter wirkten sie unkonzentriert, fahrig und verhielten sich tolpatschig. Bei massiverem Schlafentzug wurden die Hunde aggressiv. Sie kr√§nkelten, wirkten geschw√§cht und erkrankten teilweise schwer. Au√üerdem wurden eine Schw√§chung des Immunsystems sowie Hautkrankheiten festgestellt. Teilweise kam es zu neuralen St√∂rungen sowie zu Allergien in Zusammenhang mit √úberforderung und Stress.

Können Hunde auch träumen?

Auch wenn die Augenlider geschlossen sind, bewegen sich die Augen darunter rasant. Hunde erleben zwei Schlafphasen, den Tiefschlaf, der auch langsamer Schlaf genannt wird, und den paradoxen Schlaf beziehungsweise den REM-Schlaf. REM steht f√ľr rapid eye movement, was gleichbedeutend ist mit schnellen Augenbewegungen. Der Tiefschlaf nimmt etwa 70 Prozent des Schlafes ein. Dabei verlangsamen sich die Gehirnaktivit√§ten, w√§hrend die Muskeln angespannt bleiben.

In der REM-Phase ist es umgekehrt. Die Gehirnaktivit√§ten intensivieren sich. Unter Umst√§nden kommt es zu Zuckungen, und der Schwanz kann wackeln. Nach einem aufregenden Tag kann es passieren, dass ein Hund bis in den Schlaf von den Ereignissen verfolgt wird, sodass er die eine oder andere Situation noch einmal nacherlebt. Schwanzwedeln, Zuckungen und unterdr√ľcktes Bellen sind nicht selten. Es kann sogar passieren, dass beispielsweise Welpen zu jaulen, bellen oder winseln beginnen. Tats√§chlich schlafen die Hunde tief und fest, insbesondere nach einem anstrengenden Tag. Wissenschaftler gehen davon aus, dass Hunde in der REM-Phase tr√§umen. Allerdings gibt es dar√ľber keine abschlie√üenden Ergebnisse. Die Schlafqualit√§t eines Hundes ist abh√§ngig von der t√§glichen k√∂rperlichen Bewegung und auch von einer ad√§quaten Ern√§hrung.

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