Wie schlafen Wale?

Wale sind die gr√∂√üten S√§ugetiere der Erde. Die gr√∂√üten ihrer Art bewegen sich mit ihrer unglaublichen Masse von oft √ľber 100 Tonnen beinahe schwerelos durch die Weltmeere. Sie sind vollst√§ndig an das Leben im Wasser angepasst, obwohl sie - wie wir Menschen - Lungen besitzen und Luft zum Atmen brauchen. Manche von ihnen k√∂nnen √ľber zwei Stunden untergetaucht bleiben, ohne zu atmen. Andere bleiben nur einige Minuten v√∂llig im Wasser und m√ľssen dann wieder Luft sch√∂pfen. Doch wie schlafen diese Tiere? K√∂nnen sie √ľberhaupt in einen tiefen Schlaf fallen? M√ľssen sie die Luft anhalten oder treiben sie auf der Wasseroberfl√§che?

Wie schläft ein Wal im Wasser?

Die gro√üen Meeress√§uger haben verschiedene ausgekl√ľgelte und faszinierende Techniken entwickelt, damit sie in ihrem Lebensraum schlafen k√∂nnen. Wale m√ľssen immer wieder in regelm√§√üigen Abst√§nden "an die Luft" kommen, das hei√üt, sie m√ľssen √ľber die Wasseroberfl√§che auftauchen. Manche fallen nie in einen Tiefschlaf, andere haben ein inneres System, das sie regelm√§√üig weckt. Die Schlafpositionen sind ebenfalls unterschiedlich.

Bei bestimmten Arten schaltet sich abwechselnd eine H√§lfte des Gehirns ab, w√§hrend sie ruhen, w√§hrenddessen bleibt bei der anderen H√§lfte die Aktivit√§t erhalten. Diese andere Gehirnh√§lfte erinnert in regelm√§√üigen Abst√§nden ans Auftauchen und Luftholen. Manche Arten haben zudem ein unglaublich geringes Schlafbed√ľrfnis, es betr√§gt pro Tag etwa 90 Minuten. Im Vergleich zu den etwa sechs bis neun Stunden, die wir Menschen schlafen, brauchen diese Tiere √§u√üerst wenig Schlaf. Fest steht: Der Schlaf der Wale unterscheidet sich gravierend von dem Schlaf des Menschen - sowohl in seiner Dauer, als auch in den Schlafbedingungen und Schlafbed√ľrfnissen.

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Wie atmen Wale im Schlaf?

Bei Walen hat sich im Lauf der Evolution eine Atem- und Schlaftechnik entwickelt, die unter S√§ugetieren sehr selten ist. Als S√§ugetiere mit Lungen sind sie auf das stetige Atmen angewiesen. Aufgrund vieler Anpassungsmechanismen k√∂nnen sie f√ľr l√§ngere Zeit ohne einen Atemzug auskommen. Dennoch k√∂nnen sie sich nicht einfach ins tiefe Wasser zum Schlafen zur√ľckziehen, sie m√ľssen regelm√§√üig an die Oberfl√§che, um Luft zu schnappen. Das tun sie, weil ihr Organismus ihnen genau mitteilt, wann es Zeit ist, aufzuwachen und zu atmen.

Können Wale beim Schlafen ertrinken?

Wir Menschen besitzen einen Atemreflex. Er setzt auch ein, wenn wir schlafen. Damit wir nicht etwa im Schlaf ersticken, wird die Atmung unbewusst fortgesetzt. F√ľr Wale dagegen ist das Luftholen ein bewusster Vorgang. Damit sie die Atmung nicht vergessen, kommen manche Wale niemals vollst√§ndig in den Tiefschlaf. Wenn sie sich ausruhen, geht immer nur eine Gehirnh√§lfte in den "Schlafmodus". Die zweite H√§lfte bleibt aktiv. Sie ist daf√ľr zust√§ndig, dass der Wal zum richtigen Zeitpunkt wieder zum Luftholen kommt. Andere Wale schlafen zwar tief, beide Gehirnh√§lften ruhen gleichzeitig, die Tiere werden aber zuverl√§ssig von ihrem internen "Wecksystem" angemahnt, wenn es Zeit ist, sich wieder Sauerstoff zu beschaffen.

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Schlafen unterschiedliche Wale verschieden?

Das spezielle Schlafverhalten ist in der Tat nicht bei allen Walen gleich. Die Schlafdauer und die Schlafposition unterscheiden sich. Es ist von Art zu Art unterschiedlich, was genau in den Ruhepausen abläuft.

Pilotwale:
Sie geh√∂ren zu den kleineren Wal-Arten. Diese Wale schwimmen gem√§chlich an der Meeresoberfl√§che, tauchen immer wieder kurz ab und danach schnell wieder auf, um Luft zu holen. Sie schlafen lediglich mit einer Gehirnh√§lfte. Dabei bleiben sie w√§hrend ihres Schlafs st√§ndig in Bewegung, immer direkt an der Wasseroberfl√§che. Dort k√∂nnen sie regelm√§√üig Luft holen. Der Schlaf der jeweils einen Gehirnh√§lfte reicht aus f√ľr die Regeneration.

Pottwale:
Pottwale sind riesig und haben fast keine nat√ľrlichen Fressfeinde. In der freien Wildbahn schlafen gesunde Tiere etwa 2 Stunden am Tag. Im Unterschied zu den Pilotwalen schlafen beim Pottwal beide Gehirnh√§lften gleichzeitig. Damit erreichen die Tiere einen Tiefschlaf, √§hnlich dem des Menschen. Pottwale halten vor dem Schlafen bewusst den Atem an. Wenn sie erneut Luft brauchen, tauchen sie auf. Dazu erwachen sie von selbst, der Schlaf wird durch ein inneres Wecksystem unterbrochen. Es gibt Unterschiede zwischen der freien Wildbahn und der Gefangenschaft. Werden Pottwale in Gefangenschaft gehalten, gehen sie dazu √ľber, nur mit einer Gehirnh√§lfte zu schlafen

Orcas (große Schwertwale oder Killerwale):
Orcas sind Wale mit einem sehr geringen Schlafbedarf, f√ľr sie reichen rund 90 Minuten Schlaf pro Tag aus. Sie gelangen wie viele ihrer Artkollegen ebenfalls nicht zu vollem Tiefschlaf, da auch bei ihnen nur eine Gehirnh√§lfte schl√§ft. Dadurch bleiben sie aufmerksam und tauchen nur zum Luftholen auf. Werden sie In Gefangenschaft gehalten, legen sie l√§ngere Ruhepausen ein. Dann kann sich die Schlafdauer auf 5 bis 8 Stunden ausdehnen.

Gibt es Wale, die senkrecht schlafen?

Tats√§chlich gibt es Wale, die beim Schlaf im Wasser senkrecht stehen. Die riesigen Pottwale haben fast keine nat√ľrlichen Fressfeinde. In der freien Wildbahn schlafen gesunde Tiere etwa 2 Stunden am Tag. Sie stehen dabei nahezu senkrecht im Wasser, mit nach oben gerichtetem Kopf. Buckelwale hingegen wurden dabei beobachtet, wie sie im Schlaf mit dem Kopf nach unten im Wasser standen. Und Pilotwale bewegen sich waagerecht an der Wasseroberfl√§che, damit sie w√§hrend ihrer Ruhezeit st√§ndig Luft tanken k√∂nnen.

Beim Leben in ihrem nassen Element haben Wale also verschiedene Schlafformen entwickelt, perfekt zugeschnitten auf ihr Leben im Wasser und passend f√ľr ihre ungew√∂hnliche Lungenatmung.

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